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Ehemalige Zwangsarbeiter aus Leipzig und ihre Gastgeber an der Gedenkstätte für die Opfer der Zwangsarbeit (Photo: Stadt Leipzig)
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17. November 2006 Sechs Personen aus Osteuropa, die während des 2. Weltkriegs gewaltsam aus ihrer Heimat als Zwangsarbeiter in den Raum Leipzig gebracht wurden bzw. dort während der Gefangenschaft ihrer Mütter geboren wurden, hielten sich auf Einladung der Stadt Leipzig als Ehrengäste eine Woche in der Stadt auf. US-Generalkonsul Mark Scheland traf die Gruppe auf einer Diskussionsveranstaltung der Leipziger Volkshochschule, an der rund 50 Gymnasiasten und Schüler von Mittelschulen, u.a. die vom Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha, der Mittelschule in Mölkau, teilnahmen. Generalkonsul Scheland sprach über die Strukturen der Sklaven- und Zwangsarbeit des Naziregimes parallel zu dessen Vernichtungspolitik, über Wiedergutmachungsprogamme des Nachkriegsdeutschlands, Vernachlässigung der Zwangsarbeiter und die Verhandlungen mit Wirtschaft und Regierung, die im Jahr 2000 zur Gründung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft führten.
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