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Sehr geehrter Herr Staatsminister, Sehr geehrte Herr Oberbürgermeister, Sehr geehrte Frau Ministerin, Sehr geehrte Gäste aus den Kirchen, aus der Politik, der Wirtschaft, der Gesellschaft Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des konsularischen Corps Fellow Americans,
Ladies and Gentlemen,
Thank you all for coming today to observe the national day of the United States of America. It is very rewarding to all of us who work in the American Consulate General that you have taken the time to join us. To me, your presence expresses appreciation for this Consulate’s achievements since 1992, and in particular for our contributions over the past year toward better mutual understanding. My colleagues and I value the good relationships and substantial cooperation we enjoy with you, and we look forward to building further on them.
The Consulate General in Leipzig is part of a much larger US Diplomatic Mission in Germany comprising our Embassy in Berlin, the other Consulates General in Dusseldorf, Frankfurt, Hamburg, and Munich, and elements in Bonn and Bremen. I am very pleased that our Acting Deputy Chief of Mission, John Bauman, and his wife Eva have joined us today from Berlin. Ambassador Timken, Mr. Bauman, and the Embassy team take the lead in managing our relations with the German Federal Government – relations characterized by daily dialogue at the working level in many ministries, departments, and agencies. President Bush and Chancellor Merkel set the tone for us all with their frequent, constructive contact. The United States relies on German leadership in Europe as we confront together the challenges of our age. Issues crucial to the security and prosperity of Europeans and Americans alike will be on the agenda when the President visits the Chancellor in Stralsund in 10 days’ time.
We three American diplomats who arrived in Leipzig last summer knew we had big shoes to fill. I am grateful to Mark Wenig, Consul for Public Affairs, and Michael Rousek, Vice Consul for Political and Economic Affairs, for their work this first year together with me. Both of them have provided consular services to Americans in need, and both have advanced the U.S. national interest by advancing the dialogue between our country and people in the three German federal states of Saxony, Saxony-Anhalt and Thuringia, in official channels and with the public.
I also want to pay tribute to our locally engaged employees. Many of the Consulate’s initiatives and events – the ones that mean the most to you as our partners, and the ones that most impress our bosses in Berlin and Washington – are conceived and conducted by our German colleagues with little or no meddling by me, Mark, or Mike. I have great admiration for their work.
For the Department of State
Petra Beier Thea Bohse-Ziganke Dr. Andreas Fürst Geertje Huendorf Birgit Kämmer Sabine Klaube Lutz Jebsen Christel Nuss Beate Renker Sylvia Sander Gabriele Schuckelt Rita Wallace Rolf Wernecke
And for the US Commercial Service Bettina Kutsche and Andrea Diewald
I know you will gladly join me in applause for them.
While I am expressing thanks to colleagues, I should recognize our American and German interns, our guard force from the Ponds company and our contract handyman Hannes David for their help in keeping the Consulate working. And, I want to thank the many private companies and subsidiaries in our region that donated materially to today’s event. Please take note of our sponsors named on the flyers and poster on display today and consider them as potential vendors for your own needs, as appropriate.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, Offiziell wird der Feiertag, den wir heute in Leipzig, morgen in zehntausenden von amerikanischen Städten und Gemeinden sowie US-Botschaften und Konsulaten in der ganzen Welt begehen, als “Unabhängigkeitstag” bezeichnet. Für die meisten von uns ist es jedoch schlicht “the Fourth of July -- der 4. Juli.” Es ist der Tag, an dem wir liberty - die Freiheit - feiern, das fundamentale Menschenrecht und hochgeschätzte Gut, das 300 Millionen Amerikaner miteinander vereint.
Die Art und Weise wie die meisten Amerikaner heutzutage den 4. Juli feiern, reflektiert unser Verständnis von einer gemeinsamen nationalen Identität in einer von großer Vielfalt geprägten Gesellschaft. Wir organisieren Gemeindefeste. Dabei kommen einige Leute früh am Morgen und bauen auf, andere braten Hamburger oder verteilen Eiscreme, wieder andere richten Spiele und Wettkämpfe für die Kinder aus oder betätigen sich als Juroren in nicht allzu ernstzunehmenden Wettbewerben um das schönste Baby oder das am patriotischsten dekorierte Haustier oder Fahrrad. Dann gibt es da meist noch jemanden, normalerweise von eher größerer Statur, der händeschüttelnd mit einem falschen, weißen Bart, rot-weiss-gestreiften Hosen, einem blauen Frack und einem Zylinderhut herumläuft, – also im sogenannten Uncle Sam Kostüm, das die restlichen 364 Tage des Jahres bei irgend jemandem Zuhause oder im Büro aufbewahrt wird. Die örtliche - zumeist freiwillige - Feuerwehr rückt mit einem Feuerwehrauto an, auf dem die Kinder herumklettern und etwas lernen können. Politische Würdenträger zitieren den Fahneneid und singen die Nationalhymne mit der Menge. In vielen Städten wird eine Parade abgehalten mit Jungen und Mädchen von den Pfadfindern, Vertretern der örtlichen Polizei, Feuerwehr, Gewerkschaften, Schulorchestern, Lions Clubs, Rotarier, oder auch von Mitgliedern von Freimaurerlogen, Gesellschaftsclubs oder philanthropischen Einrichtungen. Genauso gut könnten jedoch auch die “Söhne Italiens,” Latinos, Afro-Amerikaner, Burma-Amerikaner, Mitglieder des Sierra Clubs, des Schwulen- und Lesbenforums, der Nationalgarde oder einer der anderen hunderte von möglichen Gruppen oder Interessenvertretungen mitmarschieren. Der 4. Juli ist ein zwangloser Feiertag, ein Festtag für alle und jeden für “Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.”
Für die offizielle Bezeichnung “Unabhängigkeitstag” gibt es einen guten Grund. Selbst nach 230 Jahren sind wir Amerikaner im Angesicht des Mutes und der schöpferischen Kraft unserer Gründerväter von Stolz und Ehrfurcht ergriffen. Die Männer, die im Jahr 1776 in Philadelphia zusammen kamen hatten ihr gesamtes Leben als Untertanen eines Königs verbracht. Sie machten einen gigantischen intellektuellen Schritt nach vorn mit ihrem Anspruch, dass die Autorität einer Regierung dem Willen des Volkes entspringt. Aufgrund dieser Tatsache erklärten sie die Unabhängigkeit ihres Heimatlandes von der Englischen Krone. Ihr Verständnis von Freiheit und der gemeinsamen Bürgerpflicht war und ist essentiell für das Selbstverständnis eines jeden Amerikaners.
In Deutschland stelle ich immer gerne heraus, wieviele führende Persönlichkeiten dieser neuen Nation nicht aus England sondern aus dem heutigen Deutschland kamen. Fünf Tage nach der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung in Philadelphia, das heißt am 9. Juli 1776, veröffentlichte ein lokaler Herausgeber die erste deutsch-sprachige Ausgabe des Dokuments. Die gemeinsamen Anstrengungen, Freiheit und Demokratie auf beiden Seiten des Atlantiks zu fördern, haben daher eine Jahrhunderte alte Tradition. Einige von Ihnen, denke ich, nahmen unsere Einladung in Anerkennung dieser Tradition an und ich danke Ihnen, daß Sie diesen Tag mit uns begehen.
Natürlich ist mir auch bewußt, daß einige von Ihnen neugierig waren und einen Blick hinter die Polizeiabsperrungen werfen wollten. Ich möchte unseren Freunden in der Leipziger und der sächsischen Polizei für ihre langjährige Kooperation danken. Wir hier im Generalkonsulat freuen uns, Ihnen ein freundlicheres Bild durch die Wiedereröffnung der Straßen für Fußgänger und Radfahrer präsentieren zu können und unsere Gäste und Arbeitskontakte in einem sichereren Gebäude willkommen zu heißen.
To the many Americans here today, I want to add another explicit word of welcome. In diplomacy, a national day reception is one of the most common of what we call “representational” events – an alternative venue for conversations that officials would otherwise have in office buildings or the halls of government. We have tried this year to make our Independence Day party representative of American life. I thank my wife Elizabeth for the original idea to do so. I hope we have succeeded in recreating a little of the community feeling you know from Fourth of July parties at home. Thank you all for your attendance. Herr Staatsminister, ich bitte Sie das Wort zu ergreifen.
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